Teichanlage

Brücke über den Schwimmteich

Rosenpavillion

Sitzgelegenheit im Rosenpavillion

Gartenhäuschen

Liegeplatz

Liegeplatz auf dem Staudenhügel
 

St. Petri Kirche erstmalig erwähnt im Jahre 1123

St. Petri Kirche Eingangsbereich

St.-Petri-Kirche offene Kirche

An jedem Wochentag von 10. 00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr (April bis September) und jeden Sonnabend (April bis Oktober) von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

Außerdem besteht die Möglichkeit von Führungen und Gruppenführungen, buchbar über die Touristik Westerstede, Rathaus, Am Markt.

Schiefe Glockenturm in Westerstede
St. Petri Kirche Eingangstor
Kirche Innenbereich mit Blick auf die Orgel
Ein Blick in den Altarraum
Es waren früher drei Kirchstühle in der St. Petri Kirche. Heute ist nur noch ein Kirchenstuhl erhalten geblieben.
Fensterbild im Altarraum
In der St. Petri Kirche haben Sie die Möglichkeit auch eine Kerze anzustecken.
Taufbecken und im Hintergrund der Kirchstuhl

Mit ihrem markanten 48 Meter hohen Turm ist sie nicht nur das älteste Bauwerk, sondern auch das eigentliche Wahrzeichen der Stadt Westerstede und die größte Kirche des Ammerlandes. Die Gründung des romanisch-gotischen Sakralbaus wird mit dem Pontifikat des Erzbischofs von Bremen im Zeitraum 1123 bis 1148 genannt. Die letzten drei Renovierungsperioden am Westturm, Glockenhaus und Kirchenschiff wurden in den Jahren 1979 bis 1998 vollzogen.

Bei so einer alten Kirche (über 890 Jahre alt) sind Zeitzeugen aus den verschiedenen Zeiträumen in ihren Ausprägungen mehr oder minder stark erhalten geblieben. Die letzte Renovierung und Umgestaltung 1994 - 1996 hat versucht, den historischen Raumeindruck zu erhalten und durch einen behutsamen Rückbau diesen zu verstärken.

Besonders interessant ist die Triumphkreuzgruppe, die im Jahre 1996 zusammengestellt wurde. Auf dem hölzernen Tragekreuz steht links Maria, rechts Johannes. Die lebensgroße Gestalt des gekreuzigten Christus stammt ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert. Die Kanzel wurde vom letzten Junker von Fikensolt im Jahre 1607 gestiftet und ist 1817 zum 300. Reformationsjubiläum verändert worden. Das gesamte Kirchenschiff und der Chorraum haben 1996 einen neuen weißen Kalkanstrich bekommen. Die Bemalung an den Rippen und Schildbögen der Gewölbe stammt ursprünglich aus der Zeit der Renaissance. Rechts neben der Kanzel hängt ein Ölgemälde, gefaßt von einem leuchtenden Goldrahmen. Es zeigt das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, die auf Polstern um den Tisch liegen.

Die Orgel der St. Petri-Kirche ist eine historisierend gebaute Barockorgel mit norddeutschem Klangkonzept, 22 Register und 1256 klingende Pfeifen, mechanische Traktur und Schleifladen. Sehenswert ist unter anderem das Portal mit dem aus Granit geschlagenen Taufstein, der Altar und dahinter der Passionsaltar, das Kupferrelief, der Kirchenstuhl und anderes mehr. Es lohnt sich, die St. Petri-Kirche mit ihrem vielseitigen Angebot zu entdecken.

 

Das Gründungsjahr der Kirche wird mit 1123 während der Amtszeit von Bischof Adalbero von Bremen genannt. Sie hat einen 48 m hohen Westturm. Das Baumaterial besteht im unteren Teil aus Granitquadern und Klosterformatsteinen und weiter oben aus Backsteinen. Der wuchtige Turm mit seinen 4 kleinen Nebentürmchen ist lediglich ein Wehrturm, an dem außen die kleinen Uhrenglocken hängen; die Läuteglocken hängen im neben der Kirche – etwas schief stehenden – Glockenturm

 

Die St. Petri-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im romanischen, teilweise aber auch im gotischen Baustil. Sie hat einen 48 Meter hohen Kirchturm und ein Kirchenschiff mit Chor. Der unterste Teil des Turmes besteht aus Findlingen. Der restliche Teil wurde mit rötlichem Backstein gemauert. Am unteren Ende des Spitzdaches des Turms befinden sich vier weitere kleinere Ecktürme, die ebenfalls mit einem Spitzdach abschließen. Neben der Kirche befindet sich noch ein Glockenturm, der zwar einen Torbogen aufweist, aber aufgrund der Lage nicht als Torturm (Eingangstor) fungiert haben kann.

Geschichte]

Die Kirche wurde im Jahr 1123 von den Freiherrn von Fikensholt gestiftet und war ursprünglich als Wehrkirche angelegt. Die Einweihung des Westteils (mit Turm) fand 1232 statt. Zu Beginn gab es eine flache Holzbalkendecke, in der später eine Wölbung eingearbeitet wurde. Die fiel aber mitsamt dem Turm ein, so dass das Schiff wieder eine gerade, flache Decke erhielt. Der Eingang wurde auf die Südseite gelegt und der Turm neu errichtet. Das Untergeschoss des Turmes wurde als Halle angelegt und war begehbar.

Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil umgebaut. Der Vierkantturm erhielt dabei seinen heutigen auffälligen Charakter. Ebenfalls stammen die spitzbögigen Fenster, das entsprechende Fensterglas und die typische Wandgliederung aus dieser Zeit. Mit dem Umbau trennte man sich von der flachen Decke, im Längsschiff wurden drei und im Chor zwei Kreuzgratgewölbe eingebaut. Damit erhielt der Kirchenraum seine heutige beeindruckende Wirkung.

Im 19. Jahrhundert gab es noch kleinere Anbauten, aber in den Jahren 1955 und 1956 wurde die Kirche grundrenoviert. Der Chorraum wurde freigelegt und erhöht. Außerdem wurden an der Nordseite Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert frei gelegt. 1979 wurde der Westturm aufwendig renoviert. Der Turm wurde dabei auf Träger gestellt und der untere Teil aus Findlingen abgetragen. Anschließend wurden die großen Steine unter den Turm gesetzt und vermauert.

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