Teichanlage

Brücke über den Schwimmteich

Rosenpavillion

Sitzgelegenheit im Rosenpavillion

Gartenhäuschen

kleine Blockhütte für Spielgeräte, Spielzeug und Gartenmöbel

Liegeplatz

Liegeplatz auf dem Staudenhügel
 

U S A

Unser schönes Ammerland

Der Landkreis Ammerland grenzt im Westen an den Landkreis Leer, im Norden an den Landkreis Friesland, im Osten an den Landkreis Wesermarsch und an die kreisfreie Stadt Oldenburg (Oldb) und im Süden an die Landkreise Oldenburg und Cloppenburg.

 

Das Ammerland gehört größtenteils zur oldenburgisch-ostfriesischen Geest. Im Südwesten flacht dieser Geestrücken sanft über große Randmoore in die Leda-Jümme-Niederung ab, nach Osten hin gibt es ein relativ starkes Gefälle in Richtung der Wesermarsch, von der ein kleiner Teil dem Landkreis Ammerland zugeordnet ist. Lange Zeit lag das südliche Ammerland isoliert als Siedlungsinsel in einem Meer unwegsamer Hochmoore. Noch heute ist die baumarme Weite der Moore besonders im Osten und Süden charakteristisch für die Ammerländer Landschaft. Der größte Teil dieser Moorfläche wird heute als Dauergrünland genutzt. Die Geestgebiete sind traditionell durch eine Mischung aus kleinen Wäldern, Feldern und Wallhecken gekennzeichnet, die dem Ammerland das Attribut „Parklandschaft“ eingebracht hat.

 

Obwohl rund 40 Kilometer von der Nordseeküste entfernt, wird das westliche Ammerland von den Gezeiten beeinflusst. Die Flüsse Leda und Jümme verbinden das Ammerland mit der Ems und damit mittelbar mit der Nordsee. Nahezu 17.000 ha des Verbandsgebiets der Ammerländer Wasseracht liegen im Niederungsgebiet von Aper Tief und Godensholter bzw. Nordloher Tief. Die dortigen Flächen liegen nur ca. 0,70 m über Normalnull. Am Pegel Augustfehn beträgt das mittlere Tidehochwasser +1,15 mNN und das mittlere Tiedeniedrigwasser +0,35 mNN und damit der Tidenhub immerhin noch 80 cm.

 

Der heutige Landkreis Ammerland liegt vollständig auf dem Gebiet des sächsischen Ammergaus. Dieser bildete die nordwestliche Grenze zum Siedlungsgebiet der Friesen. Im Ammergau lebten Angehörige des sächsischen Teilstammes der Angrivarier (Engern). Von 1512 bis 1806 war das Ammerland Teil des Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreises.

 

Bereits der erste namentlich bekannte Graf von Oldenburg, Egilmar I. (ca. 1040–1108) herrschte über den Lerigau, den Hasegau und den Ammergau.] Das Ammerland gehört also zu den oldenburgischen Stammlanden, von denen es während des gesamten Mittelalters und der Neuzeit bis 1946 nie getrennt wurde.

 

Seit dem 19. Jahrhundert gehörte das Gebiet des heutigen Landkreises zu den beiden oldenburgischen Ämtern Westerstede und Oldenburg. 1933 wurde aus dem Amt Westerstede sowie den Gemeinden Rastede und Wiefelstede des Amtes Oldenburg das Amt Ammerland gebildet. 1939 wurde aus dem Amt Ammerland der Landkreis Ammerland.

 

Im 19. und 20. Jahrhundert lebte ein Großteil der Bewohner des Ammerlandes von der Landwirtschaft und vom Torfabbau. Inzwischen hat ein Großteil der Urproduzenten im sekundären und im tertiären Wirtschaftssektor Arbeit gefunden. Darüber hinaus ist der größte Teil der ehemaligen Moorflächen abgetorft, und naturbelassene Moorgebiete stehen weitgehend unter Naturschutz, so dass nur noch relativ wenige Kräfte im Moor arbeiten. In den kommenden Jahren sollen nach Plänen der Niedersächsischen Landesregierung große zusammenhängende Grünland-flächen, und zwar 726 Hektar im Hankhauser Moor (nördlich der B 211) und 587 Hektar im Loyer Moor (südlich der B 211), weiterhin als Vorranggebiete für den Torfabbau vorgesehen werden.

 

Aufgrund der leichten Verfügbarkeit von Torf als Dünger gibt es heute im Landkreis Ammerland auf 2600 Hektar mehr als 350 Baumschulen, von denen 90 Prozent aller in Deutschland gezogenen Rhododendronbüsche und 75 Prozent der Freilandazaleen stammen. An viele dieser Baumschulen sind Schaugärten angeschlossen. Die bekanntesten davon sind die Rhododendronparks der Baumschulen Hobbie in Linswege und Bruns in Gristede. Wegen der Vielzahl der Baumschulen wurde auf dem Gelände des heutigen „Parks der Gärten“ unmittelbar westlich des Zwischenahner Meeres in den Jahren 1976/77 die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) angesiedelt, die zuvor ihren Sitz in Aurich-Haxtum hatte. Die LVG entwickelte sich ab 1998 zum Niedersächsischen Gartenkulturcentrums (GKC) weiter. Im Jahr 2002 wurde auf dem Gelände des GKC die Niedersächsische Landesgartenschau veranstaltet. 2003 wurde das 14 Hektar große Areal der ehemaligen Gartenschau in Park der Gärten umbenannt. Den Park besuchten im Jahr 2009 132.000 Gäste.

 

Schwerpunkt des Tourismus ist die Gemeinde Bad Zwischenahn am Zwischenahner Meer, wo es Kuranlagen mit Beauty- und Wellnesseinrichtungen gibt. Im Nordosten des Ammerlandes liegt der ehemalige Residenzort Rastede, der durch seine Pferdesport-Veranstaltungen und einen mittelalterlichen Markt viele zahlende Gäste anlockt. 2006 fand in Rastede die Weltmeisterschaft (WM) im Schlittenhundewagenrennen, Canicross und Bikejöring statt.

Die Gemeinde Edewecht bildet ein Zentrum der Lebensmittelindustrie, unter anderem mit einer Molkerei (Nordmilch) und fleischverarbeitenden Betrieben wie z. B. Meica. Die Firma Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG hat seit 1956 ihren Stammsitz in Kayhauserfeld (Gemeinde Bad Zwischenahn). Außerdem unterhält die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Modefirma Ulla Popken in Hahn-Lehmden (Gemeinde Rastede) ihre Hauptzentrale.

Informationen und Ausflüge im Ammerland

Urlaub im Ammerland
Entspannung und Erholung verspricht ein Urlaub im Ammerland. Genießen Sie die Ruhe dieser Parklandschaft. Von Ihrer Ferienwohnung sind es nur ca. 3 km zum "7 ha. gr. Rhododendronpark Hobbie". Er lädt das ganze Jahr zu Spaziergängen ein. Wege für Radfahrer führen in unmittelbarer Nähe der Ferienanlage vorbei.

Das Ammerland ist berühmt für seine Rhododendren und die großflächigen Baumschulen mit qualitativ hochwertigen Pflanzen. So mancher Gast fand hier Anregungen für die eigene Gartengestaltung.

Blick ins Ammerland
Das wunderschöne Ammerland liegt nordwestlich von Oldenburg, im Zentrum der nordwestdeutschen Tiefebene zwischen Weser und Ems. Radfahrer lieben die verkehrsarmen und flachen Radwege durch die herrliche Landschaft. Moor, Geest und Marsch bilden ein einzigartiges Mosaik. Mitten darin befindet sich das Zwischenahner Meer, Niedersachsens drittgrößtes Binnengewässer.

 

Das Ammerland und Westerstede sind beliebte Ziele von Touristen, aufgrund der Vielzahl an Ausflugszielen für jung und alt. Da wären z.B. das Zwischenahner Meer, das ehem. Landesgartenschau-Gelände - Park der Gärten, der Zoo Jaderberg, diverse Golf-Anlagen, Badeseen, Flüsse mit Kanu- und Angelmöglichkeit, etc.

 

Die Idylle der Parklandschaft Ammerland und Ostfrieslands begeistern jung und alt. Ausflügsziele, wie die Nordsee oder der Jadebusen; Städte, wie Oldenburg, Bremen, Groningen, Leer oder Emden sind aufgrund der zentralen Lage in kurzer Zeit zu erreichen. Auch Motorradfahrer schwärmen von der herrlichen Landschaft. Selbst in der Nordsee zu schwimmen ist in 20 Minuten in Dangast möglich.

 

  

 

 

Burgplatz in Westerstede/Burgforde

Der Wittenheimer Burgplatz befindet sich in Westerstede-Burgforde, Ammerland, und ist eine ehemalige Burganlage, die im Jahre 1439 erstmals erwähnt wird. Der Bau der Burg ist dabei auf das Jahr 1266 datiert. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Burg abgetragen. Fundmaterial von Ausgrabungen, das auf das 13. und 14. Jahrhundert hinweist, befindet sich im Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg.

Heute erinnert an die Geschichte der Burg ein Kunstwerk des Künstlers Norbert Marten, der Herrensitz mit zwei steinernen Wächtern.

Das Gelände steht unter Denkmalschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burgforde - Alter Burgplatz